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Recruiting · 7 Minuten Lesezeit

Diabetesberater:in finden: So gewinnen Praxen und Kliniken Fachkräfte für die Diabetesberatung

Die Zahl der Menschen mit Diabetes wächst, die Nachfrage nach qualifizierter Beratung ebenso. Gleichzeitig suchen Schwerpunktpraxen, MVZ und Kliniken oft monatelang nach Diabetesberaterinnen und Diabetesberatern. Wer heute Fachkräfte für die Diabetesberatung gewinnen will, braucht mehr als eine Stellenanzeige. Hier erfahren Sie, worauf es ankommt.

Warum die Suche so schwierig ist

Diabetesberater:innen sind spezialisierte Fachkräfte mit einer Weiterbildung, die meist auf einem Gesundheitsfachberuf aufbaut, etwa als MFA, Pflegefachkraft oder Diätassistenz. Der Pool ist klein, die meisten Fachkräfte sind fest angestellt und gut eingebunden. Viele schauen nicht aktiv auf Jobbörsen. Sie wechseln, wenn ein Angebot sie direkt anspricht und in ihre Lebenssituation passt.

Zwei Wege: fertig qualifiziert oder selbst weiterbilden

Grundsätzlich haben Sie zwei Optionen. Entweder Sie suchen bereits weitergebildete Diabetesberater:innen. Oder Sie gewinnen engagierte Fachkräfte aus Pflege oder Praxis und finanzieren die Weiterbildung. Die zweite Variante dauert länger, bindet Mitarbeitende aber oft stärker an Ihr Haus. Viele Einrichtungen kombinieren beide Wege.

Was Diabetesberater:innen bei einem Arbeitgeber wichtig ist

  • Genug Zeit für Schulung und Beratung statt reiner Durchlaufzahlen
  • Ein interdisziplinäres Team mit kurzen Wegen zu Ärztinnen und Ärzten
  • Fortbildungen, Kongressbesuche und fachlicher Austausch
  • Planbare Arbeitszeiten und Teilzeitmodelle
  • Moderne Technik, etwa für Sensoren, Pumpen und digitale Auswertung
  • Faire Vergütung, die die Zusatzqualifikation anerkennt

So erreichen Sie passende Kandidat:innen

Social Recruiting: Gezielte Anzeigen auf Facebook, Instagram und LinkedIn erreichen Fachkräfte in Ihrer Region, auch wenn sie gerade nicht suchen. Wichtig sind echte Bilder aus Ihrem Team und eine klare Botschaft, was die Stelle besonders macht.
Direktansprache: Für Leitungsfunktionen oder spezielle Profile lohnt sich die persönliche und diskrete Ansprache. Sie erreicht Menschen, die auf eine Anzeige nie reagieren würden.
Netzwerke und Fachgesellschaften: Kongresse, Qualitätszirkel und Weiterbildungsstätten sind Orte, an denen sich die Community trifft. Präsenz dort zahlt sich mittelfristig aus.
Empfehlungen: Ihr Team kennt Kolleg:innen aus Weiterbildung und Netzwerk. Ein Empfehlungsprogramm macht diese Kontakte nutzbar.

Die Stellenanzeige: konkret statt austauschbar

Beschreiben Sie, wie ein typischer Tag aussieht: Einzelberatung, Gruppenschulungen, Technikeinweisungen, Zusammenarbeit im Team. Nennen Sie Arbeitszeiten, Gehaltsrahmen und Entwicklungsmöglichkeiten. Formulierungen wie "dynamisches Team" oder "spannende Aufgaben" helfen niemandem bei der Entscheidung.

Ein einfacher Bewerbungsprozess

Ermöglichen Sie eine Kurzbewerbung mit wenigen Angaben, auch ohne Anschreiben. Melden Sie sich innerhalb von ein bis zwei Werktagen zurück und bieten Sie ein Kennenlernen oder eine Hospitation an. Gerade erfahrene Fachkräfte schätzen es, das Team vorab erleben zu können.

Fazit

Diabetesberater:innen zu finden, gelingt mit einer klaren Arbeitgeberbotschaft, direkter Ansprache und einem schnellen Prozess. Wenn Sie dabei Unterstützung wünschen, übernimmt hevia. talent Social Recruiting, Direktansprache und Vorauswahl für Praxen, MVZ und Kliniken.

Häufige Fragen

Welche Qualifikation haben Diabetesberater:innen?
Lohnt es sich, die Weiterbildung zu finanzieren?
Wo erreiche ich Diabetesberater:innen am besten?
Sie suchen Verstärkung für die Diabetesberatung?
hevia. talent übernimmt Social Recruiting, Direktansprache und Vorauswahl. Sie führen nur noch die Gespräche.